Anstrengungen für das globale Gleichgewicht
Wie wir uns ernähren
Die Menschheit steuert auf eine immer größere Gefahr zu. Der Klimawandel beschleunigt sich, die Artenvielfalt geht zurück, Hunger und extreme Armut nehmen zu, und die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Diese Trends bedrohen nicht nur Gesundheit und Lebensgrundlagen der Menschen, sondern auch den globalen Frieden und die Stabilität. Um sie umzukehren, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen, um die Systeme, von denen wir alle abhängen, wieder aufzubauen und sogar zu verbessern – angefangen mit dem globalen Ernährungssystem.
Mindestens drei Milliarden Menschen haben nicht die finanziellen Mittel, um sich gesund zu ernähren Foto: AFP/Prakash Singh
Schon vor der Pandemie wurden unsere Nahrungsmittelsysteme durch immer heftigere und häufigere Wetterextreme wie Dürren und den Rückgang der Artenvielfalt gestört. Aber sie selbst trugen auch zu diesen Störungen bei, denn die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren und verteilen, ist für mehr als 30 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen (THG) verantwortlich. Obwohl Ziele zur Reduzierung dieser Emissionen im Pariser Klimaabkommen von 2015 festgeschrieben sind, ist die Welt derzeit nicht auf dem Weg, diese zu erreichen.