Russland

Wie sich die Menschen noch informieren, wenn fast alles gesperrt ist

Russland sperrt Facebook, Twitter, Instagram. Es treibt mit drakonischen Gesetzen unabhängige Journalisten in die Flucht. Wie informieren sich die Menschen im Land?

„Lasst uns nicht allein hier in diesem Loch“: Eine Installation als Hommage an den russischen Soldaten nahe Moskau

„Lasst uns nicht allein hier in diesem Loch“: Eine Installation als Hommage an den russischen Soldaten nahe Moskau Foto: AFP/Yuri Kadobnov

Der Bildschirm bleibt weiß. Sobald in Russland die Apps von Instagram, Facebook, Twitter geöffnet werden, sobald im Internetbrowser die Buchstaben von Russlands unabhängigen Medien wie Meduza, Tayga.Info oder TV Rain eingegeben werden, sehen die Leser und die Zuschauer in Russland nichts als Leere. Eigentlich. Seit russische Panzer auf Befehl des russischen Präsidenten Wladimir Putin unter dem beschönigenden Begriff der „militärischen Spezialoperation“ die Grenze zur Ukraine überschritten haben, belässt der Kreml sein Volk im Vakuum, was im Nachbarland passiert. Stattdessen lässt er übers Staatsfernsehen Siegesgeschichten der russischen Armee und die angebliche Zerstörungswut der ukrainischen „Nazis“, wie die Propagandisten letztlich alle Ukrainer nennen, verbreiten.

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