Profit mit menschlichem Leid

Wie private Gefängnisbetreiber von Trumps Abschiebe-Eifer profitieren

Im Wahlkampf haben sie ihn unterstützt, nun profitieren sie von seiner Abschiebepolitik: Die Betreiber von privaten Abschiebegefängnissen erleben seit der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump einen wirtschaftlichen Boom.

Firmenschild der CoreCivic, Inc. vor einem Abschiebegefängnis in California City

Firmenschild der CoreCivic, Inc. vor einem Abschiebegefängnis in California City Foto: AFP/Patrick T. Fallon

„Wir hatten noch nie in unserer 42-jährigen Firmengeschichte eine so große Nachfrage wie heute“, sagte Damon Hininger, Chef des Unternehmens CoreCivic, kürzlich vor Investoren. CoreCivic, das eine Interview-Anfrage von AFP ablehnte, zählt neben CEO Group zu den größten Betreibern privater Abschiebezentren. 2024 spendete das Unternehmen etwa 785.000 Dollar (668.000 Euro), überwiegend an Republikaner, wie die Nichtregierungsorganisation OpenSecrets aufzeigte. Die CEO Group finanzierte ihrerseits die Republikaner und Trumps Wahlkampf mit mehr als 3,6 Millionen Dollar. US-Justizministerin Pam Bondi war zuvor eine ihrer Lobbyistinnen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Peru

Stichwahl um die Präsidentschaft steht auf Messers Schneide

Treffen der Innenminister

EU-Länder erwägen Ende von Schutzstatus für Ukrainer in wehrfähigem Alter