Ukraine

Wie das Finanzieren der Lebensgrundlagen im Kriegsgebiet zur Herausforderung wird

Im Krieg werden ganz alltägliche Dinge wie eine funktionierende Bankkarte oder Überweisungen auf einmal zum Problem. So können sich viele Menschen im Osten der Ukraine nicht mehr auf Banken verlassen und müssen auf andere Dienste zurückgreifen. Außerhalb des Kriegsgebiets ist die Infrastruktur allerdings noch weitgehend intakt, sagt Daniel M. Porcedda, dem erst kürzlich seine Flucht aus der Ukraine gelungen ist.

Menschen stehen Schlange vor einem Lebensmittelladen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew

Menschen stehen Schlange vor einem Lebensmittelladen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Foto: dpa/Ukrinform

Der in der Ukraine wütende Krieg bedroht nicht nur das Leben von Tausenden, sondern auch die Aufrechterhaltung der Infrastruktur steht dadurch auf Messers Schneide. Sollte der Geldfluss in der Ukraine unterbrochen werden, so wäre das „eine ganz kritische Situation für die Menschen“, sagt der aus Kiew geflüchtete Daniel M. Porcedda im Gespräch mit dem Tageblatt. Es ist essenziell, dass die Menschen in der Ukraine weiterhin Überweisungen erhalten und diese selbst ausführen können, um ganz alltägliche Dinge, wie etwa einen Einkauf im Supermarkt, bewältigen zu können. 

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