USA
Wegen Trump erwägen Forscher Wechsel ins Ausland
Donald Trump aussitzen oder das Land verlassen? Das ist die Frage, die an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen der USA mit zunehmender Dringlichkeit diskutiert wird.
Studierende der University of California Los Angeles (UCLA) demonstrierten am Dienstag gegen Budgetkürzungen Foto: Robyn Beck/AFP
Angesichts der vom US-Präsidenten betriebenen Bulldozer-Politik in der Forschungs- und Bildungslandschaft sowie seiner Angriffe auf die demokratische Verfassungsordnung beschäftigen sich viele Forscher und Studierende konkret mit der Möglichkeit, ins Ausland zu ziehen. „Jeder spricht darüber“, sagt JP Flores, ein auf Genetik spezialisierter Doktorand an der Universität des Bundesstaates North Carolina. Es sei bereits „ziemlich klar, dass es einen großen Brain Drain in der amerikanischen Forschung geben“ werde. „Brain Drain“ ist ein weltweit geläufiger Terminus für die Abwanderung hochqualifizierter Kräfte ins Ausland.