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Was die sechs luxemburgischen EU-Parlamentarier zur Wahl von der Leyens sagen
Die luxemburgischen EU-Parlamentarier sind bei der Wahl der neuen EU-Kommissionspräsidentin der Linie ihrer Faktionen gefolgt: Fünf von ihnen stimmten demnach für Ursula von der Leyen, es gab eine Gegenstimme. Im Plenum stimmten 401 Abgeordnete für die Deutsche, 284 stimmten gegen sie. Wer wie von den luxemburgischen EP-Abgeordneten gestimmt hat, und vor allem warum, erklärten sie uns nach der Abstimmung.
Kommissionsmitglieder gratulieren Ursula von der Leyen, unter ihnen der luxemburgische EU-Kommissar Nicolas Schmit (l.) Foto: Alexis Haulot/European Union 2024/EP
Dass sie ihrer Kandidatin zustimmen würden, erklärt sich von selbst: Isabel Wiseler-Lima und Christophe Hansen gehören als Abgeordnete der Europäischen Volkspartei (EVP) der gleichen Parteienfamilie an wie die Kommissionspräsidentin. „Es ist beruhigend, zu wissen, dass eine Mehrheit gefunden wurde“, meinte Christophe Hansen nach der Bekanntgabe des Ergebnisses. Es habe sich herausgestellt, dass nun auch die Grünen zum Block der Unterstützer zählten, was sich bereits bei den Wahlen zu den EP-Vizepräsidenten abgezeichnet habe, so der CSV-Politiker weiter. Von der Leyen habe eine „stabile Rede“ gehalten, „ohne zu viel anzuecken“. Ihm seien vor allem ihre Aussagen zur Wettbewerbsfähigkeit der EU „ganz wichtig“ gewesen, aber auch, dass es mit dem „Green Deal“ weitergehen soll, erklärte Christophe Hansen, der weiter damit rechnet, dass er der künftigen neuen Kommission von Ursula von der Leyen angehören wird.