Frustration statt Hoffnung

Warum zehntausende Migranten nach dem Grenzsturm in Ceuta nach Marokko zurückkehrten

Nach dem beispiellosen Massenansturm auf die spanische Exklave Ceuta kehren fast alle Migranten nach Marokko zurück. Während in der Grenzstadt langsam wieder Normalität einkehrt, steigt die Zahl der Todesopfer – und viele Fragen bleiben offen.

Fast alle Migranten sind inwzsichen nach Marokko zurückgekehrt

Fast alle Migranten sind inwzsichen nach Marokko zurückgekehrt Foto: Abdel Majid Bziouat/AFP

Es ist ein trauriger Zug der Enttäuschten. Männer mit zerrissenen Hosen und verschlissenen Turnschuhen, manche barfuß, andere mit bandagierten Beinen, schleppen sich schweigend zurück zur Grenze. Vor wenigen Tagen, Ende Juli, waren viele von ihnen voller Hoffnung in die spanische Grenzstadt und Exklave Ceuta gekommen. Jetzt marschieren sie denselben Weg wieder zurück nach Marokko – erschöpft, hungrig und um eine Illusion ärmer.

Gerüchte wecken falsche Hoffnungen

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