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Wie Donald Trump die USA im Iran-Krieg in die Sackgasse manövriert hat
Der US-Präsident hat sich im Iran-Krieg in eine Sackgasse geritten. Die Ausweitung der Angriffe würde die Lage ebenso verschlimmern wie die Besetzung von Inseln.
US-Präsident Donald Trump: Illusion, dass sich selbstformulierte Kriegsziele im Schnelldurchgang herbeibomben lasssen Getty Images via AFP
Donald Trump betreibt Politik nach dem Pippi-Langstrumpf-Prinzip: „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“, lautet sein Motto. Zu Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf Iran Ende Februar sagte Trump, der Krieg sei in „vier bis fünf Wochen“ zu Ende. Der Amerikaner saß der Illusion auf, dass sich die von ihm formulierten Kriegsziele quasi im Schnelldurchgang herbeibomben ließen: Tötung des Obersten Führers Ali Chamenei und Sturz des Mullah-Regimes, drastische Beschränkung des iranischen Raketen-Arsenals, Kappung der Finanzierung und Aufrüstung regionaler Verbündeter wie Hisbollah, Hamas oder Huthis sowie die Stilllegung des Atomprogramms.