Krieg in Nahost

Irans XXL-Hardliner machen gegen Trump mobil – mit offensiver Militärstrategie

Der Sicherheitsapparat im Regime setzt auf massive Abschreckung und Vergeltung. Die Verhandler rund um Präsident Peseschkian sind abgemeldet.

Die iranischen Revolutionsgarden sind die Schutztruppe des Regimes nach innen und außen – hier bei einer Parade im Jahr 2024

Die iranischen Revolutionsgarden sind die Schutztruppe des Regimes nach innen und außen – hier bei einer Parade im Jahr 2024 Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

Die Drohung aus Teheran war kurz und knallhart. „Ihr werdet bald sehen, dass Irans neue Strategie auf dem Schlachtfeld, in der Diplomatie und angesichts der Wirtschaftsblockade eure Grundfesten erschüttern wird“, warnte der kürzlich ernannte Chef des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Resaei. Die Kontrolle der Straße von Hormus sei wichtiger als „Dutzende von Atombomben“, fügte er hinzu. Zusätzliche US-Truppen in der Region seien für Iran Zielscheiben. Golfstaaten, die an Amerikas Wirtschaftskrieg teilnähmen, gerieten ebenfalls ins Visier. Armeesprecher Mohammad Akraminia komplettierte die martialische Rhetorik: Jeder Angriff gegen die Islamische Republik werde eine Vergeltungsaktion nach sich ziehen, die heftiger ausfalle als die Attacke.

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