EU-Parlament

Von der Leyen verteidigt Impfstrategie der EU-Kommission

Im Europäischen Parlament (EP) sollte gestern der aktuelle Stand der europäischen Impfstrategie erörtert werden. Im Mittelpunkt hingegen stand vielmehr die Aufarbeitung der in den vergangenen Wochen vielseits in die Kritik geratenen Beschaffung von Corona-Impfstoffen durch die EU.

Vor der Debatte über die EU-Impfstrategie wurde gestern im Europäischen Parlament eine Schweigeminute im Gedenken an die Corona-Toten eingelegt

Vor der Debatte über die EU-Impfstrategie wurde gestern im Europäischen Parlament eine Schweigeminute im Gedenken an die Corona-Toten eingelegt Foto: AFP/Pool/Johanna Geron

Manches lief in den vergangenen Wochen nicht gut für die EU-Kommission und ihre Präsidentin Ursula von der Leyen. Diese habe sich, so Beobachter, zu sehr von der in Deutschland herrschenden schlechten Stimmung wegen der nur schleppend anlaufenden Impfkampagne beeinflussen lassen. Die Kommissionschefin machte daraufhin Fehler. Zudem hinkt die Zahl der bereits geimpften Bürger in der EU gegenüber jener in Ländern wie den USA, Großbritannien und Israel weit hinterher. Daraus entstand der auch medial vermittelte Eindruck, dass die EU versagt habe.

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