Europawahl
Vollblutpolitiker „in the making“: Der grüne Spitzenkandidat Fabricio Costa im Porträt
Noch kein politisches Amt, aber dafür den richtigen Riecher. Der 29-jährige Fabricio Costa ist neben Tilly Metz Spitzenkandidat von „déi gréng“ bei den kommenden Europawahlen. Ein Treffen mit dem diskussionsfreudigsten Jungkandidaten dieses Wahlkampfs.
Noch ohne Mandat, aber dafür mit den richtigen politischen Instinkten: Fabricio Costa, Co-Spitzenkandidat der Grünen Foto: Editpress/Julien Garroy
Fabricio Costa könnte weitermachen. Nach knapp einer Stunde Gespräch ist das Aufnahmegerät ausgeschaltet, die Notizen eingepackt, da sagt der Spitzenkandidat von „déi gréng“ bei der kommenden Europawahl: „Ach, jetzt haben wir ja noch kaum über die EU-Wahlen gesprochen.“ Als Politiker mag der 29 Jahre alte Fabricio Costa aus Luxemburg-Stadt noch am Beginn seiner Karriere stehen, aber den richtigen Drive, den hat er schon. Was auch einer der Gründe sein mag, warum seine Partei „déi gréng“ ihn neben der erfahrenen EU-Parlamentarierin Tilly Metz zum Co-Spitzenkandidaten für den 9. Juni auserkoren hat.