Australien
Vermeintliches Mordopfer entpuppt sich als Sexpuppe
Ein ungewöhnlicher Fund hat in Australien für Aufregung gesorgt: Passanten hielten eine täuschend echt aussehende Sexpuppe zunächst für das Opfer eines Gewaltverbrechens.
Ein vermeintliches Mordopfer in Australien entpuppte sich als lebensechte Sexpuppe Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa
Eine lebensecht wirkende Sexpuppe ist in Australien kurzzeitig für ein Mordopfer gehalten worden. Nach Angaben der Polizei und Medienberichten vom Montag fanden zwei Männer am Sonntag in einer ländlichen Region einen zurückgelassenen Koffer, in dem sich scheinbar menschliche Überreste befanden. Die Polizei stufte den Fall zunächst als Mord ein und bildete eine Sonderkommission aus Mordermittlern und Forensikern.
Die Untersuchungen ergaben jedoch schnell, dass in dem Koffer eine lebensecht wirkende Sexpuppe war, wie der Sender ABC berichtete. „Sie sehen sehr realistisch aus, als wären es menschliche Überreste“, sagte Linda Bradbury von der Polizei New South Wales. Nach Angaben der Polizei ergaben „forensische Untersuchungen“, dass es sich tatsächlich um eine Puppe handelte, zu der auch Kleidung, Haare und ein Nasenpiercing gehörte.
Zusätzlich für Verwirrung sorgte die Tatsache, dass die Puppe Stellen aufgewiesen habe, „die Blutergüssen und Schürfwunden“ ähnelten, teilten die Beamten mit. Die Ermittlungen konnten schließlich jedoch abgeschlossen werden.
Bild: Abc/ABC/AAP/dpa