Präsidentschaftswahl am Freitag
Ultrakonservative auf dem Vormarsch im Iran
Am Freitag wird im Iran ein neuer Präsident gewählt. Mit einer Überraschung wird nicht gerechnet. Sie war auch nicht gewollt. Dem ultrakonservativen Raisi wurde bereits zuvor der Weg geebnet.
Nur Wirtschaftsthemen erlaubt: Favorit Raisi bei einer Fernsehdebatte Foto: AFP/YJC/Morteza Fakhri Nezhad
Die Iraner stimmen am Freitag über ihren neuen Präsidenten ab, doch von einem Wahlkampf kann nicht die Rede sein. Die meisten Versammlungen sind wegen der Pandemie verboten, selbst Plakate sind in der Hauptstadt Teheran kaum zu sehen. Und fast alle zeigen dasselbe Gesicht: Ebrahim Raisi, den ultrakonservativen Justizchef und klaren Favoriten.