Ukraine-Krieg

Ukrainer finden immer mehr Hinweise auf russische Kriegsverbrechen in den zurückeroberten Gebieten

In den zurückeroberten Gebieten machen die ukrainischen Soldaten grausame Entdeckungen. Die Gegenoffensive geht derweil weiter, auch mit Militärgerät, das die Russen bei ihrer Flucht zurückließen.

Verlassenes Munitionsdepot bei Isjum: Die russischen Truppen erlitten bei ihrer Flucht hohe Materialverluste

Verlassenes Munitionsdepot bei Isjum: Die russischen Truppen erlitten bei ihrer Flucht hohe Materialverluste Foto: AFP/Juan Barreto

Die russische Armee hat nach ihrer Schlappe im Nordosten von Charkiw in der Nacht zum Donnerstag die zentral-ukrainische Großstadt Krywyj Rih bombardiert. Langstreckenbomber griffen vor allem einen Damm am Fluss Inhulez an. Wegen Überschwemmungen mussten über 100 Häuser evakuiert werden, auch brach die Wasserversorgung teils zusammen. Am Nachmittag wurde eine Fabrik von Marschflugkörpern zerstört. In Krywyj Rih, dem Geburtsort von Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj, wurden mindestens acht Ziele getroffen. Bisher wurden keine Todesopfer gemeldet.   

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