Putins Krieg

Ukraine fordert Sondertribunal für Russen – Deutsches Parlament befasst sich mit „Holodomor“

Der ukrainische Staatschef fordert erneut eine rigorose Bestrafung der gesamten russischen Staats- und Armeeführung. Wer sie ihrer Strafe zuführen soll, bleibt aber offen. Die Entwicklungen der Nacht im Überblick und ein Ausblick auf den Tag.

Kameraden trauern am 26.11. während einer Beerdigungszeremonie für den ukrainischen Soldaten Valeriy Krasnyan, der während der Kämpfe mit russischen Truppen in der Region Charkiw getötet wurde

Kameraden trauern am 26.11. während einer Beerdigungszeremonie für den ukrainischen Soldaten Valeriy Krasnyan, der während der Kämpfe mit russischen Truppen in der Region Charkiw getötet wurde Foto: Andrew Kravchenko/AP/dpa

Für den Angriffskrieg gegen die Ukraine soll die höchste russische Staats- und Militärführung nach dem Willen der ukrainischen Regierung juristisch zur Verantwortung gezogen werden. Als Beispiel für seine Forderung nach einem Sondertribunal nannte Präsident Wolodymyr Selenskyj das Nürnberger Tribunal, bei dem die Nazis nach dem Zweiten Weltkrieg für ihre Kriegsverbrechen verurteilt wurden. Zwar arbeite die Ukraine bereits mit vielen Ländern und Organisationen wie dem Internationalen Strafgerichtshof zusammen, „damit jeder russische Mörder die verdiente Strafe erhält“, sagte er am Dienstagabend in seiner täglichen Videoansprache. „Aber leider reichen die verfügbaren internationalen Rechtsinstrumente für Gerechtigkeit nicht aus.“

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