EU-Außenminister
Ukraine braucht dringend Luftverteidigung und andere Militärhilfe
Die EU-Außenminister tagten am Montag gemeinsam mit den Verteidigungsministern in einem „Jumbo-Rat“, wie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell es bezeichnete. Der Grund: die militärische Hilfe für die Ukraine.
„Es wurde alles gesagt und viele Dinge müssen getan werden“, so der EU-Außenbeauftragte zur Militärhilfe an die Ukraine Foto: European Union
Während die ukrainische Armee in den Kriegsgebieten weiter gegen die russischen Invasionstruppen an Gelände verliert, beraten die Europäer über die militärische Unterstützung, die sie Kiew anbieten könnten. Auf die Frage, wie es sein könne, dass binnen eines kurzen Zeitraumes bereits zum vierten Mal über die Bereitstellung von Waffen für die Ukraine in der EU geredet werde und trotzdem immer noch nicht klar sei, was die EU-Staaten denn nun liefern wollten, meinte Borrell, dass nun ein klares Verständnis darüber vorherrsche, was getan werden müsse. Nachdem die EU-Minister noch einmal alles durchgegangen seien, seien die Dinge „nun ausgereift“. „Es wurde alles gesagt und viele Dinge müssen getan werden“, so der EU-Außenbeauftragte.