Flüchtlinge

Über den Atlantik kommen mehr, übers Mittelmeer weniger nach Spanien

Spaniens Migrationsminister José Luis Escrivá hätte sich keinen besseren Tag aussuchen können, um sich über das neue Flüchtlingsdrama auf den Kanarischen Inseln zu informieren. Als er sich im Hafen von Arguineguín im Süden Gran Canarias ein Bild von der Lage machen wollte, kam gerade ein Boot mit Migranten und Flüchtlingen an.

Allein am vergangenen Freitag kamen auf Gran Canaria mehr als 700 Migranten in 22 Booten an

Allein am vergangenen Freitag kamen auf Gran Canaria mehr als 700 Migranten in 22 Booten an Foto: Europa Press/dpa

Der weiß-blaue Holzkahn befand sich im Schlepptau des spanischen Rettungskreuzers „Salvamar Alpheratz“, der momentan im Atlantik pausenlos im Einsatz ist. Etwa 90 Bootsinsassen klettern an Land. Die meisten sind junge Männer, aber auch einige Frauen und Jugendliche sind dabei. Einige küssen den Boden, als sie auf europäischem Territorium stehen. Andere sinken auf die Knie, blicken zum Himmel und recken die Arme in die Höhe. Rot-Kreuz-Helfer legen ihnen Decken um die Schultern.

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