Ukraine-Krieg
US-Soldaten sollen dauerhaft an die NATO-Ostflanke, Russland droht mit „Ausgleichsmaßnahmen“
Mehr als 100.000 US-Soldaten sind bereits in Europa stationiert. Beim NATO-Gipfel in Madrid kündigt US-Präsident Biden nun weitere Verstärkung an: Erstmals sollen an der Ostflanke des Bündnisses permanent US-Soldaten stationiert werden.
Am Mittwoch besuchte der indonesische Präsident Widodo die Ukraine – um anschließend zu Gesprächen nach Moskau aufzubrechen Foto: AFP/Indonesiens Präsidialbüro
Infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bauen die USA ihre Truppenpräsenz in Europa weiter aus. US-Präsident Joe Biden sagte am Mittwoch bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor dem Gipfel des Bündnisses in Madrid: „Gemeinsam mit unseren Verbündeten werden wir dafür sorgen, dass die NATO in der Lage ist, Bedrohungen aus allen Richtungen und in allen Bereichen – zu Lande, in der Luft und auf See – zu begegnen.“ Ein Schwerpunkt der US-Truppenverstärkungen ist nach Bidens Angaben die Ostflanke der NATO.