Gaza

UN-Organisationen erheben schwere Vorwürfe gegen Israel

Erneut sind in Gaza nach UN-Angaben viele Menschen bei der Lieferung von Hilfsgütern getötet worden. Das Welternährungsprogramm kritisiert Israel scharf. Auch ein Fluchtaufruf sorgt für Entsetzen.

Eine Wohltätigkeitsorganisation verteilt warme Mahlzeiten an Palästinenser, die aufgrund der andauernden Angriffe Israels auf den Gazastreifen Schwierigkeiten haben, an Lebensmittel zu gelangen

Eine Wohltätigkeitsorganisation verteilt warme Mahlzeiten an Palästinenser, die aufgrund der andauernden Angriffe Israels auf den Gazastreifen Schwierigkeiten haben, an Lebensmittel zu gelangen Foto: Omar Ashtawy/APA Images via ZUMA Press Wire/dpa

UN-Hilfsorganisationen üben scharfe Kritik am jüngsten Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen und der sich dort verschärfenden humanitären Lage. Die „Hungerkrise“ in Gaza habe „ein neues Ausmaß an Verzweiflung“ erreicht, beklagte das Welternährungsprogramm (WFP) auf X. Die Armee habe am Sonntag auf eine große Menschenmenge nahe eines WFP-Hilfskonvois geschossen, zahlreiche Menschen seien getötet worden. Das UN-Nothilfebüro sprach zudem von einem „verheerenden Schlag“ für die humanitären Bemühungen durch einen neuen „Massenvertreibungsbefehl“ der israelischen Armee für Menschen in der Stadt Deir al-Balah im Zentrum Gazas.

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