US-Wahlkampf

Trump will Militär gegen politische Gegner einsetzen

Aus seiner Bewunderung für autoritäre Herrscher hat Donald Trump noch nie ein Geheimnis gemacht. Nun, drei Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl, bedient sich der Kandidat der Republikaner auch direkt aus einem Handbuch für Diktatoren.

Der irrlichternde republikanische Präsidentschaftskandidat hat das Potenzial, die USA bei einem Wahlsieg ins Chaos zu stürzen

Der irrlichternde republikanische Präsidentschaftskandidat hat das Potenzial, die USA bei einem Wahlsieg ins Chaos zu stürzen Foto: Getty Images via AFP

Die USA seien durch einen „Feind im Inneren“ bedroht, sagt er – und weiß auch, wie ein solcher zu bekämpfen sei: durch den Einsatz des Militärs. Trumps demokratische Konkurrentin Kamala Harris bezeichnete den 78-Jährigen daraufhin als „zunehmend instabil“. Bei einer Wahlkampfkundgebung in Erie im umkämpften Bundesstaat Pennsylvania zeigte die US-Vizepräsidentin am Montag (Ortszeit) eine Videomontage, in der Trump zur Inhaftierung politischer Gegner aufruft und wiederholt vom „Feind im Inneren“ spricht. „Donald Trump ist zunehmend instabil und aus dem Gleichgewicht geraten, und er ist auf unkontrollierte Macht aus“, sagte Harris.

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