Retro 2020

Trump hinterlässt eine erbärmliche politische Kultur in den USA

Donald Trump und sein Nachfolger Joe Biden

Donald Trump und sein Nachfolger Joe Biden Foto: AFP/Brendan Smialowski und Jim Watson

Es ist zwar noch nicht vorbei, doch das Ende ist absehbar: In rund 20 Tagen wird Donald Trump als US-Präsident Geschichte sein. Bis zum 20. Januar wird er noch so manchen Beweis seiner schieren Unzulänglichkeit für das Amt des Staatschefs der USA liefern. Danach darf er ignoriert werden, dann zählt er nicht mehr. Seine über Twitter verschickten Botschaften werden an Bedeutung verlieren und endlich das sein, was sie schon immer waren: wirres Zeug eines in die Jahre gekommenen Egomanen. Der allerdings nicht durch Zufall ins Weiße Haus gelangte. Das zeigt sein Abschneiden bei den Präsidentschaftswahlen im vergangenen November. Zwar hat Trump auch dieses Mal, wie bei den Wahlen 2016, weniger Wählerstimmen erhalten als sein Herausforderer. Vor vier Jahren wurde er nur dank des Wahlsystems Präsident, da er entscheidende Bundesstaaten für sich gewinnen konnte. Doch konnte Trump im vergangenen November immer noch viel mehr Wähler von sich überzeugen, als einem lieb sein kann.

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