Syrien

Trotz Waffenruhe: Neue Gewalt in Drusen-Region, mindestens vier Tote

In der syrischen Provinz Suwaida bekämpften sich am Wochenende trotz Waffenruhe erneut Gruppen der sunnitischen Beduinenstämme und der drusischen Minderheit – unterstützt von Regierungstruppen und Israel.

Beduinische Kämpfer am Rande der Stadt Suwaida während Zusammenstößen mit drusischen Streitkräften

Beduinische Kämpfer am Rande der Stadt Suwaida während Zusammenstößen mit drusischen Streitkräften Foto: Ghaith Alsayed/AP/dpa

Nach den schweren Kämpfen zwischen Angehörigen verschiedener Religionsgemeinschaften im vergangenen Monat ist es in der syrischen Region Suwaida erneut zu Gefechten gekommen. Dabei seien am Sonntag mindestens vier Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Bei Kämpfen mit „örtlichen Gruppen“ nahe Tel Hadid im Westen der mehrheitlich von Drusen bewohnten Provinz seien drei Mitglieder der Sicherheitskräfte getötet und sieben weitere verletzt worden, erklärte die Organisation. Zudem sei ein „örtlicher Kämpfer“ getötet worden.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Peru

Stichwahl um die Präsidentschaft steht auf Messers Schneide

Treffen der Innenminister

EU-Länder erwägen Ende von Schutzstatus für Ukrainer in wehrfähigem Alter