Klimawandel
Tödliche Hitze in USA und Mexiko 35 Mal wahrscheinlicher
Experten zufolge ist Hitze das tödliche aller Wetterextreme. Dennoch wird sie oft unterschätzt. Die Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) eine Einschätzung bekannt.
Mehr als tausend Menschenstarben während der Pilgerfahrt Hadsch Foto: AP/dpa/Rafiq Maqbool
Die Wahrscheinlichkeit tödlicher Hitzewellen, wie sie Ende Mai und Anfang Juni die USA, Mexiko und Zentralamerika erlebt haben, ist durch den Klimawandel 35 Mal größer geworden. Diese Einschätzung gab am Donnerstag die Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) bekannt. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die extremen Temperaturen, die in diesen Regionen in diesem Zeitraum erreicht wurden, wiederholen, ist heute demnach vier Mal höher als noch vor 25 Jahren.