Suche nach Maddie McCann

Taucher finden auch in Brunnen keine Spur

Auf der Suche der vor 13 Jahren in Portugal verschwundenen Maddie hat die Polizei jetzt drei Brunnen untersucht. War das Teil der Ermittlungsroutine oder gab es einen Hinweis?

Kate und Gerry McCann zeigen während einer Pressekonferenz ein Bild ihrer verschwundenen Tochter Madeleine (Maddie). Im Fall des vor gut 13 Jahren verschwundenen britischen Mädchens Maddie ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen einen 43-jährigen Deutschen wegen Mordverdachts.

Kate und Gerry McCann zeigen während einer Pressekonferenz ein Bild ihrer verschwundenen Tochter Madeleine (Maddie). Im Fall des vor gut 13 Jahren verschwundenen britischen Mädchens Maddie ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen einen 43-jährigen Deutschen wegen Mordverdachts. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Die portugiesische Polizei hat Medienberichten zufolge in drei Brunnen nach der seit mehr als 13 Jahren verschwundenen Madeleine «Maddie» McCann gesucht. In den vergangenen Wochen seien Beamte der Kriminalpolizei in der Gemeinde Vilo do Bispo mit Hilfe von Tauchern im Einsatz gewesen, berichtete die Zeitung «Expresso» am Samstag unter Berufung auf einen Augenzeugen. Der TV-Sender RTP und andere portugiesische Medien berichteten unter Berufung auf Polizeikreise ähnlich. Spuren des britischen Mädchens seien nicht entdeckt worden, hieß es. Ob es sich um einen Teil der Routine bei den Ermittlungen handelte oder ob es einen konkreten Hinweis gab, eventuell sogar aus Deutschland, der die Ermittlungsbehörden zu den Brunnen führte, wurde nicht bekannt.

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