EU
Streit um neuartige Sekundärsanktionen: Peking droht Brüssel mit Vergeltung
Die Europäische Union will Russland treffen und Kremlchef Wladimir Putin das lukrative Ölgeschäft vermiesen. Doch nun könnte das 18. Sanktionspaket, das die Europäer in der vergangenen Woche verabschiedet haben, zum Bumerang werden: China droht mit Gegenmaßnahmen, weil die EU auch zwei chinesische Banken auf ihre Strafliste gesetzt hat.
Werden die Sekundärsanktionen der EU die Gastfreundschaft Pekings schmälern? Am Donnerstag wird sich das beim gemeinsamen Gipfeltreffen zeigen. Foto: Wang Zhao/Pool/AFP
Brüssel habe die beiden Finanzinstitute aufgrund von „erfundenen Anschuldigungen“ bestraft, hieß es in Peking. Dies werde „ernsthafte, negative Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen und die finanzielle Zusammenarbeit“ haben, sagte ein Sprecher des Handelsministeriums. Wie die Vergeltung aussehen wird, blieb zunächst offen.