Irankrieg

Staatsmedien: Iran hat den USA einen neuen Vorschlag übermittelt

Irans Chefdiplomat macht Washington für das Scheitern der Nahost-Friedensgespräche verantwortlich – während Teheran einem Medienbericht zufolge einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen vorgelegt hat.

Mann hält iranische Flagge bei Kundgebung für Ayatollah Mojtaba Khamenei auf Sadeghyeh-Platz, Teheran, April 2026

Ein Mann hält eine iranische Flagge bei einer Kundgebung zur Unterstützung von Ayatollah Mojtaba Khamenei in Teheran Foto: AFP

Der Iran hat nach Medienberichten einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der ins Stocken geratenen Verhandlungen mit den USA vorgelegt. Der Vorschlag sei am Donnerstagabend an den Vermittler Pakistan übermittelt worden, meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna am Freitag.

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.

Anfang April trat eine Waffenruhe in Kraft, seitdem kommen die Bemühungen zur Beendigung des Konflikts jedoch nicht voran. Am 11. April fand in Pakistan eine Verhandlungsrunde statt, die jedoch ergebnislos blieb. Die strategisch wichtige Straße von Hormus wird weiterhin weitgehend vom iranischen Militär blockiert, während die USA ihre Blockade iranischer Häfen fortsetzen.

Teheran hatte in dieser Woche bereits einen Vorschlag unterbreitet, den US-Präsident Donald Trump ablehnte. Einer Meldung des US-Nachrichtenportals Axios zufolge, über die Irna berichtete, wollte Teheran die Gespräche über das iranische Atomprogramm auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Das iranische Atomprogramm ist ein zentrales Thema für die USA und Israel. Sie werfen dem Iran vor, nach der Atombombe zu streben – Teheran bestreitet das.

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