Annäherung

Spiel mit dem Drachen: Wirbel um Irans Kooperationspläne mit China

Unter dem Druck der USA rücken der Iran und China näher. Pläne für ein umfassendes Kooperationsabkommen sorgen für Aufregung: Iranisches Öl für mehr Investitionen und Einfluss Chinas. Was steckt dahinter?

Xi Jinping (r), Präsident von China, begrüßt Hassan Ruhani, Präsident des Iran, im Vorfeld des Treffens der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit

Xi Jinping (r), Präsident von China, begrüßt Hassan Ruhani, Präsident des Iran, im Vorfeld des Treffens der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit Foto: Xie Huanchi/xinhua/dpa

Bedrohliche Allianz oder nur iranischer Wunschtraum? China und der Iran planen ein weitreichendes Wirtschafts- und Sicherheitsabkommen, das ihre Kooperation auf eine völlig neue Stufe heben soll. Das sorgt für Wirbel. Über 25 Jahre soll es den Weg für chinesische Milliardeninvestitionen im Iran ebnen, während Teheran im Gegenzug Öl zu günstigen Preisen an China liefern will. So zumindest lautete 2016 die Ursprungsidee beim Besuch von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping in Teheran.

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