Großbritannien

Spannendes Rennen um Boris Johnsons Nachfolge – mit einer überraschenden Favoritin

Trotz einer Reihe merkwürdiger Aussagen wird die nach einem Kriegsschiff benannte Penny Mordaunt immer mehr zur Favoritin für die Johnson-Nachfolge. Doch die Konkurrenz rüstet sich für den Gegenschlag.

Mordaunt war Brexiteer der ersten Stunde, unterstützte aber die Kompromisssuche der damaligen Premierministerin Theresa May

Mordaunt war Brexiteer der ersten Stunde, unterstützte aber die Kompromisssuche der damaligen Premierministerin Theresa May Foto: AFP/Justin Tallis

Weiter, immer weiter: Im rasanten Rennen um die Nachfolge von Boris Johnson bereiten sich die fünf verbliebenen Aspiranten auf zwei live übertragene TV-Debatten am Wochenende vor. Das Ergebnis der zweiten Abstimmung in der konservativen Unterhaus-Fraktion am Donnerstagnachmittag bestätigte den neuen Status der Handelsstaatssekretärin Penny Mordaunt als Favoritin auf das Amt der Parteivorsitzenden und damit automatisch auch Premierministerin. Die 49-Jährige (83) machte Boden gut auf den führenden Ex-Finanzminister Rishi Sunak (101), dessen zunächst unangefochten wirkende Kampagne zuletzt ins Stottern geraten war.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Analyse von Timothy Snyder

Der Selbstmord der USA als Supermacht