Ukraine-Russland-Krieg
Sorge um Einsatz atomarer und chemischer Waffen – Biden reist nach Europa
Nach bald einem Monat Krieg wird in der Ukraine weiter gekämpft. Der russische Vormarsch kommt aber offenbar kaum voran. Kanzler Scholz sagt der Ukraine Solidarität zu. Vor der Gipfel-Serie am Donnerstag rückt die Bedrohung durch Chemiewaffen in den Fokus.
Menschen beseitigen Trümmer vor einem medizinischen Zentrum in Kiew, das von Teilen einer abgeschossenen russischen Rakete beschädigt wurde, so die Behörden in Kiew Foto: dpa/Vadim Ghirda
Bundeskanzler Olaf Scholz hat der Ukraine nach bald einem Monat russischem Angriffskrieg volle Solidarität zugesichert. „Präsident (Wolodymyr) Selenskyj: Die Ukraine kann sich auf unsere Hilfe verlassen“, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag im Bundestag. Deutschland schickte nach Angaben von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) weitere Flugabwehr-Systeme vom Typ Strela in die Ukraine. Bislang hat Kiew 500 Strela-Luftabwehrraketen erhalten. Ursprünglich war von bis zu 2.700 die Rede. An diesem Donnerstag ist es genau einen Monat her, dass Russland seinen Krieg gegen das Nachbarland begann.