Georgien

Sicherheitsbehörden verhindern Schmuggel radioaktiver Stoffe ins Ausland

Zwei Männer wollten Uran und Cäsium für Millionen kaufen – das Ziel: Export ins Ausland. Doch wer steckt dahinter? Georgische Behörden vermuten eine sehr gefährliche Absicht.

Panoramablick auf die georgische Hauptstadt Tiflis mit historischen Gebäuden und moderner Stadtlandschaft bei Sonnenuntergang

Die georgische Hauptstadt Tiflis Symbolfoto: Ulf Mauder/dpa

Die Sicherheitsbehörden in Georgien haben nach eigenen Angaben den Schmuggel radioaktiver Stoffe ins Ausland verhindert. Zwei Männer seien festgenommen worden, die sich Uran und Cäsium-137 beschaffen wollten, teilte der Staatsschutz der Südkaukasusrepublik in Tiflis (Tbilissi) mit.

Zur Menge des Nuklearmaterials wurden keine Angaben gemacht, doch wollten die Festgenommenen angeblich drei Millionen US-Dollar (ca. 2,5 Millionen Euro) dafür zahlen. Es habe Vorbereitungen gegeben, das Material ins Ausland zu schmuggeln.

Sollte das Material für einen Terroranschlag genutzt werden?

Der Staatsschutz äußerte sich weder zur Nationalität der Festgenommenen noch zu deren Motiven. Solches Nuklearmaterial werde aber „in der Regel“ zu terroristischen Zwecken genutzt, sagte Vizebehördenchef Lascha Magradse der georgischen Nachrichtenagentur Interpress News zufolge. Unabhängige Bestätigungen für die Geheimdienstangaben gab es nicht.

Im vergangenen Jahr waren in Georgien drei Chinesen festgenommen worden, die angeblich zwei Kilogramm Uran für 400.000 US-Dollar kaufen wollten.

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