In Abu Dhabi

Selenskyj: Gespräche zwischen Russland, Ukraine und den USA erst am Mittwoch

Die Verhandlungen zwischen Kiew, Moskau und Washington über ein Ende des Kriegs in der Ukraine sind verschoben worden.

Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht auf einer Pressekonferenz über aktuelle politische Themen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht auf einer Pressekonferenz Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa

Die nächste Gesprächsrunde zwischen Kiew, Moskau und Washington über ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ist nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf Mittwoch und Donnerstag verschoben worden. „Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest: 4. und 5. Februar in Abu Dhabi“, erklärte Selenskyj am Sonntag im Onlinedienst X.

Die direkten Verhandlungen zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine waren ursprünglich für diesen Sonntag geplant gewesen.

„Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion“, erklärte Selenskyj weiter. Er hoffe, dass das Ergebnis der Gespräche „uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt“.

Am vergangenen Wochenende hatten Unterhändler Moskaus und Kiews in Abu Dhabi erstmals direkt miteinander über einen von den USA vorgelegten Plan zur Beendigung der Kämpfe gesprochen. Sie vereinbarten, die Gespräche an diesem Sonntag fortzusetzen. Selenskyj hatte allerdings schon am Donnerstag angedeutet, dass sich Zeitpunkt und Ort des Treffens noch ändern könnten.

Beide Seiten sind sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen inzwischen in mehreren Punkten einig - aber nicht im Hauptstreitpunkt: Russland fordert einen Rückzug der ukrainischen Truppen aus der Region Donezk, was von Kiew entschieden abgelehnt wird. Die Region Donezk gehört zur Ukraine, ist aber teilweise von russischen Truppen besetzt.

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