Schweden

Schwedens Ministerpräsident tritt nach Misstrauensvotum ab – gibt aber nicht auf

Nach fast sieben Jahren Rot-Grün tritt Schwedens sozialdemokratischer Premier Stefan Löfven erst einmal ab. Ein Misstrauensvotum zwingt ihn dazu. Nun folgen Verhandlungen, die ihn wieder zurückholen könnten.

Stefan Löfven bei der Ankündigung seines Rücktritts: Der gelernte Schweißer und ehemalige Gewerkschaftsführer hatte die schwedischen Sozialdemokraten 2014 zurück an die Macht geführt

Stefan Löfven bei der Ankündigung seines Rücktritts: Der gelernte Schweißer und ehemalige Gewerkschaftsführer hatte die schwedischen Sozialdemokraten 2014 zurück an die Macht geführt Foto: dpa/Stina Stjernkvist

Stefan Löfven tritt nach Schwedens feuchtfröhlichen Mittsommer-Feierlichkeiten am Wochenende ab. Eine Woche nach dem von Linkspartei und Rechtsaußen initiierten und schließlich erfolgreichen Misstrauensvotum hat der sozialdemokratische Ministerpräsident am Montag seinen Rücktritt eingereicht. Erst mal. „Ich stehe weiter zur Führung einer Regierung zur Verfügung, die vom Reichstag toleriert wird“, fügte er direkt an. 

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Spanien

Ein neuer Korruptionsverdacht erschüttert das Land