Bosnien

Schneefälle verschärfen prekäre Lage von Hunderten von Flüchtlingen im ausgebrannten Lager Lipa

Schneefälle und eisige Temperaturen lassen Hilfsorganisationen in Bosnien vor einer humanitären Katastrophe im ausgebrannten Flüchtlingslager Lipa bei Bihac warnen. Während Politiker sich weiter über alternative Aufnahmelager streiten, wird die Lage für die unterkühlten Lagerinsassen immer prekärer.

Das Feuer im Flüchtlingslager Lipa brach am vergangenen Mittwoch aus

Das Feuer im Flüchtlingslager Lipa brach am vergangenen Mittwoch aus Foto: AFP

Hustend und vor Frost bibbernd reihten sich rund 500 verbliebene Insassen in Bosniens ausgebrannten Flüchtlingslager Lipa nach einer weiteren eiskalten Nacht am Sonntag vor der Essensausgabe des Roten Kreuzes auf. Auf bis zu 1.000 Menschen wird die Zahl der Flüchtlinge geschätzt, die in den Wäldern um das am Mittwoch in Flammen aufgegangene Lager im bosnisch-kroatischen Grenzgebiet unweit von Bihac unter freiem Himmel biwakieren: Starke Schneefälle und die auf unter den Gefrierpunkt gesackten Temperaturen haben ihre prekäre Lage drastisch verschärft.

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