Neue Untersuchung

Schäden am „Estonia“-Wrack größer als bislang bekannt

Es war die schlimmste Schiffskatastrophe in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Doch warum sank die „Estonia“? Noch immer sind nicht alle Fragen gelöst.

Beim Tauchgang entstand auch das erste zusammengesetzte Bild des Hecks der MS Estonia, das mit einem ferngesteuerten Fahrzeug aufgenommen wurde

Beim Tauchgang entstand auch das erste zusammengesetzte Bild des Hecks der MS Estonia, das mit einem ferngesteuerten Fahrzeug aufgenommen wurde Foto: AFP/ Stefan Jerrevang

Bei Untersuchungen am Wrack der 1994 untergegangenen Ostsee-Fähre „Estonia“ sind größere Schäden entdeckt worden. Das Loch an der Steuerbordseite sei mindestens 40 statt der bisher angenommenen 22 Meter lang, teilte der Leiter der Havariekommission, Rene Arikas, am Mittwoch in Tallinn mit. Der Schaden sei so groß, dass ein kleiner Unterwasserroboter bis auf das Autodeck habe vordringen können. „Wir werden diesen Schaden höchstwahrscheinlich im Laufe weiterer Studien erneut vermessen“, sagte Arikas der Agentur BNS zufolge bei einer Pressekonferenz zu einer Vorstudie am Schiffswrack.

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