Weltpolitik

Russland blockiert Abschlusserklärung bei UN-Konferenz zu Atomwaffensperrvertrag

Russland hat zum Ende einer vierwöchigen UN-Konferenz über Atomwaffen die Verabschiedung einer gemeinsamen Abschlusserklärung blockiert. Trotz einer um mehrere Stunden verschobenen Abschlusssitzung sei „die Konferenz nicht in der Lage, eine Einigung zu erzielen“, erklärte der Vorsitzende der Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags, der Argentinier Gustavo Zlauvinen, am Freitag (Ortszeit) am UN-Hauptquartier in New York.

Diese Zusammenstellung von Satellitenbildern, die von Planet Labs PBC aufgenommen wurden, zeigt Rauch, der von Bränden im Kernkraftwerk Saporischschja aufsteigt. Nach einem Notfall im russisch besetzten Atomkraftwerk fordert die Ukraine dringend Aufklärung durch die Internationale Atomenergiebehörde IAEA. 

Diese Zusammenstellung von Satellitenbildern, die von Planet Labs PBC aufgenommen wurden, zeigt Rauch, der von Bränden im Kernkraftwerk Saporischschja aufsteigt. Nach einem Notfall im russisch besetzten Atomkraftwerk fordert die Ukraine dringend Aufklärung durch die Internationale Atomenergiebehörde IAEA.  Foto: Planet Labs Pbc/Planet Labs PBC/AP/dpa

Der Vertreter Russlands, Igor Wischnewetzki, hatte einen Mangel an „Ausgewogenheit“ in dem mehr als 30-seitigen Entwurf der Abschlusserklärung kritisiert. Moskau habe Einwände „gegen bestimmte Absätze, die offenkundig politisch sind“, sagte er. Russland sei nicht das einzige Land, das grundsätzliche Einwände gegen den Text habe.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren