NATO-Generalsekretär

Rumäniens Präsident Iohannis zieht Kandidatur zurück: Freie Bahn für den niederländischen Regierungschef Rutte

Der Weg für den scheidenden niederländischen Regierungschef Mark Rutte als NATO-Generalsekretär ist frei: Rumäniens Präsident Klaus Iohannis zog am Donnerstag nach dreimonatiger Zitterpartie seine Gegenkandidatur zurück, wie Rumäniens Oberster Rat für nationale Verteidigung in Bukarest mitteilte. Damit unterstützen nun alle 32 NATO-Staaten Rutte.

Der rumänische Präsident Klaus Iohannis und der niederländische Regierungschef Mark Rutte unterhalten sich während des EU-Gipfeltreffens im Dezember

Der rumänische Präsident Klaus Iohannis und der niederländische Regierungschef Mark Rutte unterhalten sich während des EU-Gipfeltreffens im Dezember Foto: Sierakowski Frederic/European Union

Der 57-jährige Niederländer kann damit im Oktober Nachfolger von Generalsekretär Jens Stoltenberg werden. Mit seiner offiziellen Ernennung durch die NATO-Länder wird in Kürze gerechnet. Erst am Dienstag hatten Ungarn und die Slowakei ihren Widerstand gegen Rutte aufgegeben. Sie begründeten dies mit verschiedenen Zusagen. Im April hatte Rutte zudem die zunächst skeptische Türkei für sich gewinnen können.

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