EU-Außenminister

Rätselraten nach abgebrochener Meuterei in Russland

Die EU-Außenminister stellten sich nach den Ereignissen vom Wochenende in Russland offenbar mehr Fragen, als es Antworten gibt, als sie gestern in Luxemburg zu ihrer Ratstagung zusammenkamen. Was sie in ihrer Unterstützung für die Ukraine bestärkte.

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn im Kreis einiger Amtskolleginnen gestern auf Kirchberg

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn im Kreis einiger Amtskolleginnen gestern auf Kirchberg Foto: European Union/Frederic Sierakowski

Die EU-Außenminister haben sich gestern vor allem mit einer Beurteilung der Lage in Russland befasst, wobei sie jedoch offensichtlich auf viele Ungewissheiten stießen. „Es stellen sich viele Fragen“, meinte etwa die französische Außenministerin Catherine Colonna vor der Sitzung. Die Situation sei „komplex und unvorhersehbar“, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell nach der Sitzung und erklärte, die EU werde „wachsam“ bleiben. „Es ist nach wie vor unklar, was dort geschieht“, meinte ihrerseits die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock, wobei die Ministerin betonte, dass sie nicht meint, „was dort geschah“. Denn in dieser Einschätzung gibt es weitgehend deckungsgleiche Ansichten.

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