Rubel, Euro, doch Rubel?

Putins Zickzackkurs beim Gas-Geld bringt nicht nur die EU in Bedrängnis

Rubel, Euro, doch Rubel? Der Zickzackkurs der russischen Regierung in der Währungsfrage für geliefertes Erdgas nach Europa bringt nicht nur die EU in Bedrängnis. Er ist auch ein Schlag für den russischen Staatshaushalt.

Putin als Meister der Verwirrung: Russlands Präsident beim Feiern zum Jubiläum der Krim-Annexion

Putin als Meister der Verwirrung: Russlands Präsident beim Feiern zum Jubiläum der Krim-Annexion Foto: AFP/Sergei Guneyev

Vor einer Woche hatte es aus Moskau noch geheißen: Rubel, sonst gibt es kein Gas. Mitte dieser Woche dann ein Umschwung, ein vermeintlicher: Rubel ja, aber für Europa ist das Bezahlen der Rechnungen auch weiterhin in Euro möglich. Beim Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem russischen Gasriesen Gazprom und der russischen Zentralbank, deren Vermögen die Europäische Union nach der russischen Militärintervention in der Ukraine eingefroren hatte, wird es letztlich bestätigt: Für Europa ändere sich nichts.

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