Analyse
Putins Personalentscheidungen sind gefährlich für die Ukraine und den Westen
Nach seiner Amtseinführung belässt Wladimir Putin fast alles beim Alten. Aber eben nur fast. Die wenigen Umbauten haben es in sich – und sind eine schlechte Nachricht für die Ukraine und den Westen.
Sitzung des neuen Kabinetts mit Putin am Dienstag im Kreml Foto: AFP/Pool/Vyacheslav Prokofyev
Wofür der neue russische Verteidigungsminister sorgen soll? Russlands Präsident Wladimir Putin formuliert es so: Es solle ein Gleichgewicht zwischen Butter und Kanonen her, eine „organische Anpassung dieser Beziehung in die Entwicklung unseres Staates“, sagte er dieser Tage vor Kommandeuren unterschiedlicher Militärbezirke in Moskau. Da war der Neue, der Wirtschaftsmann Andrej Beloussow, gerade erst im Amt bestätigt. Er ist die herbeigeholte Superwaffe in Putins Maschinerie des Tötens.