Ukraine-Krise

Putin und Xi fordern ein Ende der „Ideologie des Kalten Krieges“

Kurz vor der Olympia-Eröffnung erhält Putin in der Ukraine-Krise Rückendeckung in Peking. Und bei der NATO wird inmitten der schweren Spannung mit Russland der Chefposten frei.

Beziehungen von „nie dagewesenem Charakter“: Wladimir Putin und Xi Jinping in Peking

Beziehungen von „nie dagewesenem Charakter“: Wladimir Putin und Xi Jinping in Peking Foto: AFP/Alexei Druzhinin

Im Konflikt mit dem Westen um die Ukraine sucht Russlands Präsident Wladimir Putin den Schulterschluss mit China. Gemeinsam mit Staats- und Parteichef Xi Jinping forderte er am Freitag kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking ein Ende der NATO-Osterweiterung. Das Militärbündnis müsse seine „ideologischen Ansätze der Ära des Kalten Krieges aufgeben“, hieß es in einer Erklärung der beiden Staatschefs, von denen der eine das größte, der andere das bevölkerungsreichste Land der Welt anführt. Es war das 38. Treffen der beiden Staatschefs seit 2013.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Staatsjubiläum

20 Jahre unabhängig: Montenegro winkt der baldige EU-Beitritt

Handelspolitik

EU setzt auf Schutzklauseln für Zoll-Deal mit Trump

Ebola

Warum der neue Ausbruch der WHO Sorgen bereitet