Europol-Bericht

Organisiertes Verbrechen greift immer häufiger zu Gewalt

Das Europäische Polizeiamt Europol warnt in einem gestern vorgelegten Bericht vor einer „besorgniserregenden Ausbreitung und Entwicklung“ des organisierten Verbrechens in der Europäischen Union.

Mitte März hat Europol zusammen mit der spanischen Polizei ein Unterseeboot aufgebracht, das Drogenschmuggler zum Transport ihrer Ware eingesetzt hatten

Mitte März hat Europol zusammen mit der spanischen Polizei ein Unterseeboot aufgebracht, das Drogenschmuggler zum Transport ihrer Ware eingesetzt hatten Foto: Various sources/AFP

Alle vier Jahre legt Europol einen Bericht über die Entwicklungen der schweren und organisierten Kriminalität in der EU vor. „Es ist eine Anleitung zum Handeln“, erklärte die EU-Innenkommissarin Ylva Johanson gestern in Lissabon während der Vorstellung des Berichts. Das auf Tausenden Fällen sowie nachrichtendienstlichen Erkenntnissen basierende Werk spiegelt jedoch auch die Bedrohungen wider, mit denen die EU-Staaten durch das organisierte Verbrechen konfrontiert sind. Dieses „stellte noch nie eine so große Gefahr für die EU und ihre Bürger dar“ wie heute, heißt es in dem Bericht.

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