Wirecard-Affäre

Nowitschok-Formel in Österreich an flüchtigen Ex-Vorstand Marsalek geleakt

Der Wirecard-Skandal zieht auch in Österreich immer weitere Kreise. Der flüchtige Ex-Vorstand Jan Marsalek war offenbar über eine undichte Regierungsstelle in Wien an die Formel für das berüchtigte Nervengift Nowitschok gekommen.

Markus Braun, ehemaliger Vorstandsvorsitzender bei Wirecard, war großzügiger Spender für österreichische Parteien

Markus Braun, ehemaliger Vorstandsvorsitzender bei Wirecard, war großzügiger Spender für österreichische Parteien Foto: dpa/Lino Mirgeler

Die während des Kalten Krieges in Moskau entwickelte Substanz war westlichen Geheimdiensten lange Zeit ein Rätsel. Wer darüber Informationen hatte, teilte sie nicht gerne. Die Formel der hochgiftigen, seit vergangenem November durch die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) geächteten Phosphorverbindung ist Verschlusssache. Dennoch kam ein Privatmann an den chemischen Bauplan: Jan Marsalek.

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