Erstmals in Europa

Niederlande erlauben Nutzung von Tesla-Selbstfahrfunktion

Erstmals in Europa wird eine Tesla-Selbstfahrfunktion zugelassen. In den Niederlanden dürfen Fahrer das System nutzen, müssen aber jederzeit eingriffsbereit bleiben.

Tesla-Fahrer in den Niederlanden nutzen künftig die Selbstfahrfunktion ihres Autos auf öffentlichen Straßen

Tesla-Fahrer dürfen in den Niederlanden künftig die Selbstfahrfunktion ihres Autos benutzen Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa

Als erstes Land in Europa erlauben die Niederlande den Fahrern von Tesla-Autos die Nutzung einer Selbstfahrfunktion. Voraussetzung sei, dass die Fahrer im Auto sitzen und das Manöver genau überwachen, erklärte die zuständige Straßensicherheitsbehörde RDW. Damit folgen die Niederlande dem Beispiel der USA, wo Tesla-Fahrer das System bereits nutzen können.

Konkret geht es um die Tesla-Funktion FSD Supervised: volles autonomes Fahren (überwacht). „Das Fahrerassistenzsystem kann nun auch in den Niederlanden eingesetzt werden. Eine zukünftige Ausweitung auf alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist möglich“, erklärte die RDW am späten Freitagabend.

Im FSD-Supervised-Modus übernimmt das Tesla-System die Steuerung, einschließlich Lenkung, Bremsen und Einparken. Dies alles darf nur unter der aktiven Aufsicht des Fahrers erfolgen, der weiterhin am Steuer sitzt und bei Bedarf eingreifen kann.

1 Kommentare
Jemp 12.04.202613:33 Uhr

Aktive Aufsicht des Fahrers ist relatif. Nach 5 Minuten sind 95% der "Aufseher" eingeschlafen, oder beschäftigen sich mit ihrem Smartphone. Der "Aufseher" hat ausschliesslich eine einzige Funktion: die Verantwortung, und zu bezahlen, im Falle eines Unfalls. Das wird Tesla nämlich nicht tun.

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