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Neuer Zivildienst: Was auf junge Menschen in Deutschland zukommt

Die deutsche Bundesregierung bereitet die Grundlagen für einen neuen Zivildienst vor und hat bereits Verbände nach ihrer Bereitschaft befragt, Plätze für Zivildienstleistende anzubieten. Was genau geplant ist und wie die ersten Reaktionen ausfallen.

Ein Wehrpass der Bundeswehr aus dem Jahr 1975 mit dem Eintrag „anerkannter Kriegsdienstverweigerer“. In Deutschland müsste mit einer neuen Wehrpflicht auch wieder die Möglichkeit eines Zivildienstes angeboten werden.

Ein Wehrpass der Bundeswehr aus dem Jahr 1975 mit dem Eintrag „anerkannter Kriegsdienstverweigerer“. In Deutschland müsste mit einer neuen Wehrpflicht auch wieder die Möglichkeit eines Zivildienstes angeboten werden. Foto: Uwe Lein/dpa

Die deutsche Bundesregierung trifft Vorkehrungen, im Fall einer Rückkehr zur Wehrpflicht auch den Zivildienst zu reaktivieren. Das Familienministerium befragte nach eigenen Angaben vorsorglich 23 große Verbände, ob Plätze für etwaige Wehrdienstverweigerer zur Verfügung stünden. Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema.

Warum soll es überhaupt einen neuen Zivildienst geben? Die Wehrpflicht in Deutschland war 2011 ausgesetzt worden – damit endete auch der zivile Ersatzdienst für junge Männer, die aus Gewissensgründen den Dienst bei der Bundeswehr verweigerten. Ob und wie die Wehrpflicht wieder aktiviert werden könnte, ist offen. Seit Anfang dieses Jahres gilt zunächst eine verpflichtende Musterung für junge Männer ab dem Jahrgang 2008, um Freiwillige für den angekündigten Ausbau der Bundeswehr zu rekrutieren.

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