Frankreich

Neue Regierung, bekannte Gesichter: 12 von 18 Ministern dürfen ihr Amt behalten

Große Personalkontinuität in der neuen französischen Regierung. Premierminister Sébastien Lecornu präsentiert seine neue alte Ministerriege. Die Opposition kritisiert den „Neuanfang“ scharf.

Vom Verteidigungsminister zum Premier: Sébastien Lecornu hat am Sonntagabend seine Regierung vorgelegt

Vom Verteidigungsminister zum Premier: Sébastien Lecornu hat am Sonntagabend seine Regierung vorgelegt Foto: AFP

Knapp einen Monat nach dem Sturz der bisherigen Regierung hat Frankreich eine neue Regierung mit vielen alten Gesichtern. Auf der Liste der 18 Minister – die in den kommenden Tagen noch um Staatssekretäre ergänzt werden soll – stehen zwölf Minister, die ihr Amt behalten haben. Die beiden markantesten Neuzugänge sind ebenfalls ehemalige Regierungsmitglieder: Ex-Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire übernimmt das Verteidigungsministerium, wie der Generalsekretär des Elysée-Palastes, Emmanuel Moulin, am Sonntagabend in Paris mitteilte. Er folgt dort auf Sébastien Lecornu, der nun Premierminister ist. „Angesichts der außergewöhnlichen Umstände kann man sich nicht zurückziehen“, schrieb Le Maire im Onlinedienst X.

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