Portugal
Neue Regierung, alte Probleme: Premier Montenegro bekommt zweite Chance, aber mit Rechtspopulisten im Nacken
Bei der Parlamentswahl in Portugal konnte sich der amtierende konservative Premier Luís Montenegro noch einmal durchsetzen. Doch seine Regierung hat keine Mehrheit im Parlament – und die rechtspopulistische Chega als zweitstärkste Fraktion im Nacken.
Zweite Chance für den amtierenden Premier und Vorsitzenden der Aliança Democrática, Luís Montenegro Foto: AFP
Nach vorgezogenen Neuwahlen hat Portugals Staatspräsident Marcelo Rebelo de Sousa den konservativen Politiker Luís Montenegro erneut zum neuen Premierminister ernannt. Der 52 Jahre alte Vorsitzende der Aliança Democrática (AD) und gelernte Anwalt wurde vom Staatschef beauftragt, eine Regierung zusammenzustellen, die sich mit ihrem Programm allerdings noch dem Parlament stellen muss.