Ukraine-Krise
Nervosität wegen gegenseitiger Truppenbewegungen
Die USA wollen zusätzliche Soldaten nach Europa schicken. Russland kritisiert das scharf. Der türkische Präsident will im Ukraine-Konflikt vermitteln – und verkauft Drohnen nach Kiew.
Am Donnerstag besuchte Erdogan den ukrainischen Staatschef Selenskyj in Kiew. Der Präsident der Türkei bietet sich als Vermittler an. Foto: AFP/Sergej Supinsky
Die Nato und Russland werfen sich gegenseitig eine Eskalation der Ukraine-Krise vor. Mit der geplanten Stationierung weiterer US-Truppen in Osteuropa werde die Krise noch verschärft, erklärte das Präsidialamt in Moskau am Donnerstag. Die Nato zeigte sich wiederum besorgt über ein russisches Großmanöver in Belarus, das an die Ukraine grenzt. Unterdessen ging die Gesprächsdiplomatie weiter, um Russland von einem Einmarsch in der Ukraine abzuhalten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron deutete an, dass Deutschland, Frankreich und Polen in den kommenden Tagen ein Ukraine-Treffen im sogenannten Weimarer Dreieck abhalten.