EuroPride

Nach rechten Protesten: Serbiens Staatschef Vucic sagt Homosexuellen-Parade ab

Noch ist die Kuh im Nachbarschaftsclinch zwischen Serbien und Kosovo nicht ganz vom Eis. Doch mit der gegenseitigen Anerkennung der Ausweispapiere hat sich die Lage entspannt. Zum Bauernopfer von Serbiens Zugeständnissen an Pristina droht nun die im September in Belgrad geplante EuroPride zu werden.

Die Belgrader Pride im September 2021: Die für dieses Jahr in der serbischen Hauptstadt Belgrad geplante EuroPride fiel auch Protesten von rechts zum Opfer

Die Belgrader Pride im September 2021: Die für dieses Jahr in der serbischen Hauptstadt Belgrad geplante EuroPride fiel auch Protesten von rechts zum Opfer Foto: AFP/Andrej Isakoviv

Erleichtert vermeldete der ranghöchste EU-Diplomat den ersehnten Vermittlungserfolg im Dauerclinch der unwilligen Nachbarn. „Wir haben einen Deal“, verkündete der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Wochenende per Twitter: Nach wochenlangem Tauziehen haben sich Serbien und Kosovo im Streit um die gegenseitigen Einreiseregeln zumindest darauf verständigt, ihren Bürgern ohne zusätzliche Ein- und Ausreisedokumente den Grenzübertritt zu ermöglichen.

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