Libyen
Nach der Konferenz: „Beide Seiten haben Gründe, die Lage wieder eskalieren zu lassen“
Die Teilnehmer des Berliner Libyen-Gipfels verpflichteten sich am Sonntag zur Einhaltung eines UN-Waffenembargos und zum Ende der militärischen Unterstützung für die Konfliktparteien. Wolfgang Pusztai, sicherheitspolitischer Analyst, Direktor bei der kalifornischen Beratungsfirma Perim Associates und Vorsitzender des Beirates des National Council on U.S.-Libya Relations, sieht der nahen Zukunft des ölreichen Staates trotzdem mit großer Sorge entgegen. In Berlin sei Wesentliches versäumt, in der Vergangenheit Zentrales unterlassen worden.
Wie kommen wir da bloß wieder raus? Beziehungsweise: Wie bleiben wir in dem Geschäft bloß drin? Die Präsidenten Ägyptens und Russlands, Al-Sisi und Putin, Deutschlands Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron stecken in Berlin die Köpfe zusammen, um eine Lösung für den Libyen-Konflikt zu finden. Foto: AFP/ Aleksey Nikolskyi