EU-Gipfel

Mühsame Suche nach Kompromissen zu EU-Budget und Corona-Hilfen

Am Samstag sollte Schluss sein – doch am Montag tagte der EU-Finanzgipfel in Brüssel immer noch. Ein Ende der Beratungen über einen schuldenfinanzierten Corona-Hilfsfonds und das neue EU-Budget war auch nach vier Verhandlungstagen noch nicht absehbar – selbst wenn sich die deutsche Kanzlerin Angela Merkel erstmals optimistisch zeigte.

Die „geizigen Vier“ werden von Finnland unterstützt: (v.l.) Mark Rutte (Niederlande), Sebastian Kurz (Österreich), Sanna Marin (Finnland), Stefan Löfven (Schweden) und Mette Frederiksen (Dänemark)

Die „geizigen Vier“ werden von Finnland unterstützt: (v.l.) Mark Rutte (Niederlande), Sebastian Kurz (Österreich), Sanna Marin (Finnland), Stefan Löfven (Schweden) und Mette Frederiksen (Dänemark) Foto. François Walschaerts/Pool/AFP

Sie habe „Hoffnung, dass es heute zu einer Einigung kommt“, erklärte Merkel nach einer weiteren quälenden Verhandlungsnacht. Bis zum Morgengrauen hatte Gipfelchef Charles Michel diesmal durchgehalten. Am Ende stand ein neuer Kompromissentwurf – doch ob es für einen Abschluss reicht, war bis Redaktionsschluss immer noch nicht klar.

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